Vulkanomat FL2
In-Line-Lötanlage zum Löten von Absorberharfen
Funktionsablauf
Die Beschickung der Anlage erfolgt wechselseitig, d.h. während in einer der beiden Arbeitsstationen ein Lötvorgang abläuft, kann in der zweiten Station der Werkstückträger neu bestückt werden.
Durch Betätigung der Startauslösung startet der Lötprozeß und die beiden motorisch angetriebenen Taktvorschubschlitten mit den aufgebauten Lötbrennern und Lötdrahtzuführzylindern fahren von der Maschinenmitte aus die Rohrreihen in der Arbeitsstation ‚A' bzw. ‚B' nacheinander ab.
Sobald die vorgegebene Startposition erreicht ist, werden die Lötbrenner über die Pilotflammen automatisch gezündet und die erste Lötposition wird angefahren.
Die beiden Brennerwagen stoppen und die Lötstellen werden angewärmt.
Sobald die Löttemperatur erreicht ist (empirisch zu ermitteln) fahren die Lötdrahtzuführ-zylinder vor und führen das Lot entsprechend der vorgewählten Einstellung zu. Nach Ablauf der Zuführzeit fahren die Zylinder wieder in die Ausgangsposition zurück und die Brenner-wagen fahren automatisch zur nächsten Lötstelle.
Nach Ablauf des Lötvorganges werden die Brenner automatisch abgeschaltet und die Brennerwagen fahren in die Ausgangsposition zurück.
Durch erneutes Betätigen der Starttaster fahren die Brennerwagen zur zweiten Arbeitsstation und der Lötprozeß wiederholt sich wie beschrieben
Das zuvor gelötete Werkstück kann nun entnommen werden und der Werker kann mit dem Einlegen der Einzelteile für einen neuen Absorber beginnen.
Leistung: bedienerabhängig ca. 30 Absorberharfen / Std. bei 100% Auslastung
Brenngas: vorzugsweise Propan / Sauerstoff, alternativ: Erdgas / Sauerstoff, alternativ: Wasserstoff / Sauerstoff
Lot: auf Spule, Drahtdurchmesser 1,5mm (Verbrauch: ca. 20mm Länge je Lötstelle)
Lottyp: DIN 8513: L-Cu P7 Schmelzbereich: 710 - 820ºC, EN 1044: CP202, ISO 3677: B-Cu93P-710/820, alternativ DIN 8513: L-Ag18P Schmelzpunkt: 645º EN 1044: CP104, ISO 3677: B-Cu89PAg-645/815